Die Auswirkungen von körperlicher Bewegung auf psychologische und gesundheitliche Vorteile wurden häufig sowohl in nichtklinischen als auch in klinischen Kontexten untersucht. Obwohl körperliche Bewegung weithin für ihre physischen Vorteile anerkannt ist, sind ihre psychologischen Auswirkungen auf das Wohlbefinden weniger gut verstanden. Diese Studie untersuchte die Beziehungen zwischen körperlicher Bewegung, Körperbild, Selbstwertgefühl und psychologischem Wohlbefinden bei Universitätsstudenten in Malaysia. Insbesondere wurde untersucht, wie die aktive Teilnahme an körperlicher Bewegung das Körperbild, das Selbstwertgefühl und das allgemeine Wohlbefinden beeinflusste. Die Ergebnisse zeigten, dass die Akzeptanz des Körperbildes zum Selbstwertgefühl beiträgt, das wiederum mit dem Selbstbewusstsein und der Entwicklung einer realistischen Einstellung zum Leben verbunden ist. Das Selbstwertgefühl erwies sich als wichtiger Schutzfaktor für das persönliche Wohlbefinden und als starker Indikator für das subjektive Wohlbefinden. Die Daten wurden mittels eines selbstverwalteten Fragebogens von 204 Universitätsstudenten in ganz Malaysia erhoben, wobei der International Physical Activity Questionnaire (IPAQ) für körperliche Bewegung, der Body Shape Questionnaire (BSQ) für das Körperbild, die Rosenberg-Selbstwertskala und der General Well-Being Schedule verwendet wurden. Die Ergebnisse zeigten signifikante Korrelationen zwischen körperlicher Bewegung und Körperbild sowie zwischen körperlicher Bewegung und Selbstwertgefühl. Allerdings hatte körperliche Bewegung keinen signifikanten Einfluss auf das psychologische Wohlbefinden. Die Ergebnisse werden mit mehreren theoretischen und praktischen Implikationen sowie mit Einschränkungen und Empfehlungen für zukünftige Forschungen diskutiert.
Naidu et al. (Sat,) haben diese Frage untersucht.