Zusammenfassung Dieser Artikel bietet eine intermediale Analyse von Tender Is the Night in Bezug auf den Ersten Weltkrieg und seine Folgen. Die Filmindustrie bedrohte den literarischen Diskurs als kulturelle Bastion. Fitzgerald machte sich Sorgen über die „Invasion“ des Films und seine Macht, die Wahrnehmung historischer und zeitgenössischer Ereignisse zu gestalten. Der ursprüngliche Fokus liegt auf Dick Diver, der seine Gefährten zu einer Führung über das Schlachtfeld, das Kriegerdenkmal und den Friedhof in der Nähe von Somme, Frankreich, führt. Dicks Rede lädt zu einem Vergleich mit Lincolns Gettysburg Address mit ironischem Vorhaben ein. D. W. Griffiths The Birth of a Nation (1915) exemplifiziert die Macht von Regisseuren, die öffentliche Wahrnehmung historischer Ereignisse zu beeinflussen. Die zweite Szene, die untersucht wird, ist das Duell zwischen Tommy Barban und Albert McKisco, das als Satire auf die romantische Neigung von Hollywood-Filmen und die Berichterstattung in Nachrichtenfilmen über Kriege interpretiert wird. Die letzte untersuchte Szene ist die Allianz zwischen Barban und Nicole Warren, unterstützt von Baby Warren, die als Warnung vor dem Aufstieg des Faschismus in Europa und dem anhaltenden Einfluss des US-Imperialismus bei der Gestaltung der globalen wirtschaftlichen und kulturellen Landschaft interpretiert wird, in der die Filmindustrie eine bedeutende Rolle spielte.
Birch et al. (Sun,) untersuchten diese Frage.
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