Zusammenfassung Die Entwicklung effizienter Elektrokatalysatoren erfordert ein detailliertes Verständnis ihrer strukturellen Entwicklung und aktiven Stellen unter Betriebsbedingungen. In Situ Flüssigkeitsphasen-Transmissions-Elektronenmikroskopie (LPTEM) ermöglicht die Beobachtung von Materialdynamik unter realistischen Arbeitsbedingungen mit hoher räumlicher und zeitlicher Auflösung. In den letzten Jahrzehnten hat sich LPTEM erheblich weiterentwickelt, von begrenzten morphologischen Informationen bis hin zu atomarer Auflösung. Darüber hinaus kann es mit verschiedenen externen Stimuli wie Bias-Einstellung, Erwärmung und Lichtquellen integriert werden, was In Situ-Beobachtungen unter komplexen Reaktionsbedingungen ermöglicht. In diesem Review werden zunächst die technischen Entwicklungen von In Situ-Flüssigkeitszellen umrissen und die wichtigsten Herausforderungen in elektrochemischen Experimenten in Flüssigkeitsphasen angesprochen. Wichtige Anwendungsgebiete und aktuelle Fortschritte im Bereich der Elektrokatalyse werden dann zusammengefasst. Zudem wird die Bedeutung aufkommender Elektronenmikroskopietechniken hervorgehoben, die die In Situ-Fähigkeiten verbessern, wie die 4D-Scanning-Transmissions-Elektronenmikroskopie. Schließlich werden praktische experimentelle Vorschläge unterbreitet, um die Erfolgsquote von In Situ-Studien zu verbessern, und potenzielle zukünftige Entwicklungen für die LPTEM in der Elektrokatalyse werden skizziert. Dieses Review bietet einen umfassenden Überblick über In Situ LPTEM-Studien in der Elektrochemie aus technischer und anwendungsspezifischer Perspektive und bietet wertvolle Leitlinien für Forscher auf diesem Gebiet.
Li et al. (Mon,) haben diese Frage untersucht.