ZUSAMMENFASSUNG Quantenentitäten stellen erhebliche ontologische Herausforderungen dar, die sich als zwei miteinander verbundene Probleme manifestieren: Eine betrifft den ontologischen Status von virtuellen Teilchen in der Quantenfeldtheorie (QFT) und Quasiteilchen in der Festkörperphysik (CMP), während die andere die tiefere Frage der grundlegenden Ontologie der QFT behandelt. Dieses Papier schlägt eine neue metaontologische Perspektive vor, die über die Grenzen herkömmlicher konkreter Objekte und naiven Realismus (z. B. Quine‐Carnap-Metaontologie) hinweggeht, basierend auf G. W. F. Hegels Wissenschaft der Logik, insbesondere seiner ontologischen Logik. Was relevant ist, sind nicht die individuellen Objekte, sondern das Feld der Beziehungen, das sie erst wirksam macht. Hegels Logik greift nicht direkt die Theorien der QFT und CMP an, sondern kritisiert vielmehr die grundlegenden Annahmen, auf denen sie basieren. Dieser Ansatz informiert ein breiteres ontologisches Verständnis der QFT und bietet einen neuartigen Weg zur Lösung der wichtigsten ontologischen Herausforderung: der grundlegenden Ontologie der QFT. Schließlich gehen wir auf mehrere zusätzliche Herausforderungen ein, mit denen die Theorie konfrontiert ist.
Jassir Hernández Castilla (Dienstag) untersuchte diese Frage.