In dieser Präsentation wird das Konzept der hadronischen Moleküle überprüft und es wird argumentiert, dass einige der rätselhaften einzel- und doppelschweren Mesonen, nämlich die am niedrigsten liegenden Zustände mit positiver Parität, die offenen Charm-Zustände T₂₂ (3875) ^+ und χ₂₁ (3872) aka X (3872), die nicht in das konventionelle Quark-Anti-Quark-Schema passen, tatsächlich als hadronische Moleküle qualifizieren. Für die einzelnen schweren Zustände zeigen wir, dass eine alternative Erklärung als Diquark-Anti-Diquark-Struktur im Widerspruch zu entweder Phänomenologie oder Gitterdaten steht. Für das X (3872) diskutieren wir auch den behaupteten Isovektor-Partnerzustand, dessen Eigenschaften zusätzlich eine starke Unterstützung für eine molekulare Struktur der J^PC=1^++-Zustände nahe den D D^*-Schwellen bieten würden. Dessen Existenz könnte z. B. durch eine hochstatistische Messung der J/ψπ^+π^--Linienform aus B⁰ K⁰ J/ψπ^+π^- bestätigt werden.
C. Hanhart (Thu,) untersuchte diese Frage.
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