Diese Studie überprüft systematisch die Einstellungen von EFL-Lehrern zur Integration interkultureller kommunikativer Kompetenz (ICC) im Englischunterricht und konzentriert sich auf die Kluft zwischen ihren positiven Wahrnehmungen und den tatsächlichen Unterrichtspraktiken. Dreißig Studien, die zwischen 2014 und 2024 veröffentlicht wurden und verschiedene Bildungszusammenhänge repräsentieren, wurden gemäß den PRISMA-Richtlinien analysiert. Die Ergebnisse zeigen, dass EFL-Lehrer weltweit die Bedeutung von ICC anerkennen, die praktische Umsetzung jedoch erheblich variiert. Einflussfaktoren sind ein begrenztes Verständnis von ICC, tief verwurzelte sprachliche Prioritäten, unzureichende berufliche Entwicklung, starre Lehrpläne, ein Mangel an authentischen Lehrmaterialien und Zeitbeschränkungen. Trotz dieser Herausforderungen berichten mehrere Studien, dass Lehrer, die ICC aktiv integrieren, Praktiken anwenden, wie die Verwendung authentischer kultureller Materialien, kritische Diskussionen über kulturelle Stereotypen, projektbasierte interkulturelle Aktivitäten und Vergleiche zwischen den eigenen Kulturen der Schüler und denen englischsprachiger Kontexte. Diese Praktiken bleiben jedoch sporadisch und hängen größtenteils von individueller Initiative statt von systemischer Unterstützung ab. Die Überprüfung hebt die Notwendigkeit gezielter beruflicher Weiterbildung für Lehrer, flexibler Lehrpläne, der Entwicklung interkultureller Lehrmaterialien und von Möglichkeiten zur Förderung der aktiven Teilnahme der Lernenden hervor. Diese Maßnahmen sind entscheidend, um die Kluft zwischen Glauben und Praxis zu überbrücken, die ICC der Lernenden zu fördern und einen inklusiveren und global responsiven Ansatz für den Englischunterricht zu fördern.
Beazidou et al. (Wed,) untersuchten diese Frage.
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