Zweck dieses Artikels ist es, eine vollständige Übersetzung eines kurzen eingeschobenen Essays zu präsentieren, der einen unerwarteten Eindruck auf die Literaturgeschichte hinterlassen hat und bis heute seine Wirkung nicht verloren hat. Geschrieben von einem renommierten Literaten (wenren 文人) seiner Zeit, Jin Shengtan 金聖歎 (1608–1661), wurde es unter dem konventionellen Namen des Refrains „Ist das nicht eine Freude!“ (bu yi kuai zai 不亦快哉) bekannt. Im ersten Teil des Artikels werden die Persönlichkeit und die Weltanschauung des Autors sowie sein Platz in der Geschichte der chinesischen Literatur untersucht, insbesondere als Literaturkritiker, der im Genre der „kritischen Kommentare“ (ping dian 評點) arbeitete. Der zweite Teil konzentriert sich auf die Geschichte des Textes, der zuerst als Teil des ping dian Kommentars zu ‚Die Romanze der Westkammer‘ entstand. Im Laufe der Zeit wurde dieses Stück als eigenständiger Essay im Sinne der Freizeitliteratur der Ming (1368–1644) und Qing (1644–1911) Dynastien anerkannt und reproduziert. Es gab auch den Anstoß zur Fortsetzung und Interpretation der kleinen Freuden des Lebens durch klassische und populäre Schriftsteller des 20.–21. Jahrhunderts.
Veronika Vinogrodskaya (Fr.) hat diese Frage untersucht.
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