HINTERGRUND Hypertonie und Depression sind bedeutende globale Gesundheitsprobleme, wobei zunehmend Hinweise auf eine potenzielle bidirektionale Beziehung zwischen den beiden Bedingungen hindeuten. Während frühere Studien diesen Zusammenhang untersucht haben, bleiben die Ergebnisse inkonsistent, was eine umfassende Evaluation erforderlich macht. Diese systematische Überprüfung und Meta-Analyse hatte zum Ziel, den Zusammenhang zwischen Depression und dem Risiko, eine Hypertonie zu entwickeln, durch Synthese von Evidenz aus Beobachtungsstudien zu bewerten. METHODEN Eine systematische Suche in den Datenbanken PubMed, Embase und Web of Science wurde bis zum 20. Dezember 2024 durchgeführt. Beobachtungsstudien, die Depression als Exposition und Hypertonie als Ergebnis untersuchten, wurden einbezogen. Eine Meta-Analyse mit Zufalls-Effekten wurde durchgeführt, um gepoolte Odds Ratios (ORs) und Hazard Ratios (HRs) zu schätzen. Subgruppen- und Sensitivitätsanalysen wurden durchgeführt, um Heterogenität zu untersuchen und die Robustheit der Ergebnisse zu bewerten. Die Publikationsverzerrung wurde mit dem Egger-Test und Trichterdiagrammen evaluiert. ERGEBNISSE Insgesamt wurden 36 Studien einbezogen, die Querschnitts-, Kohorten- und Fall-Kontroll-Designs umfassten. Die gepoolte Analyse ergab einen signifikanten positiven Zusammenhang zwischen Depression und Hypertonie (gep. OR = 1,198, 95% CI: 1,086–1,321), mit erheblicher Heterogenität (I² = 68%, p < 0,001). Längsschnittstudien ergaben eine gepoolte HR von 1,277 (95% CI: 1,159–1,408) ohne signifikante Heterogenität (I² = 0%). Subgruppenanalysen zeigten stärkere Assoziationen in Querschnittsstudien im Vergleich zu Kohortenstudien. Sensitivitätsanalysen bestätigten die Robustheit der Ergebnisse, während eine Publikationsverzerrung festgestellt wurde. SCHLUSSFOLGERUNG Diese Studie liefert Evidenz, die eine positive Assoziation zwischen Depression und einem erhöhten Risiko für Hypertonie unterstützt. Die Ergebnisse unterstreichen die Bedeutung der Integration von psychischer Gesundheitsscreening in die kardiovaskuläre Versorgung und die Annahme multidisziplinärer Strategien zur Bewältigung beider Bedingungen. Weitere Forschungen sind erforderlich, um kausale Wege zu klären und gezielte Interventionen zu erkunden.
Satapathy et al. (Mon,) haben diese Frage untersucht.
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