Therapeutische Oligonukleotide sind eine neu aufkommende Klasse von Arzneimitteln, die zur Modulation der Genexpression entwickelt wurden. Die zunehmende Anzahl klinischer Studien und der derzeit expandierende Markt erleichtern die weitere Integration und den Zugang zu diesen Therapeutika. Ein entscheidender Schritt in der Arzneimittelentwicklung umfasst zuverlässige analytische Werkzeuge zur Charakterisierung und Qualitätskontrolle. Für klinische Anwendungen müssen Oligonukleotide getrennt und gereinigt werden, um die regulatorische Konformität sicherzustellen. Ihre Analyse stellt jedoch eine komplexe bioanalytische Herausforderung dar, die auf ihren komplexen Verunreinigungsprofilen beruht. Chemische Stabilität und Bindungsaffinität von oligonukleotidbasierten Therapeutika werden während der Synthese durch umfangreiche Modifikationen erhöht, die zur Bildung verschiedener Synthesefehler oder gekürzter Sequenzen führen. Darüber hinaus bleibt es eine Herausforderung, die aktuellen Richtlinien zu erfüllen oder Strategien zur Skalierung der Herstellung zu adressieren, da jedes Oligonukleotid typischerweise ein maßgeschneidertes analytisches Protokoll erfordert. Hier bieten wir einen Überblick über die neuesten Fortschritte bei Trennmethoden, einschließlich verschiedener Chromatographiemethoden und Kapillarelektrophorese für nucleinsäurebasierte Therapeutika.
Dérerová et al. (Fri,) untersuchten diese Frage.
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