Ziel dieser Studie ist es, die facettenreiche Natur der Wahrnehmung des weiblichen Körpers sowie die persönlichen und sozialen Faktoren, die sie beeinflussen, zu erforschen. Die Forschung untersucht, wie gesellschaftliche Erwartungen, Gesundheitsbedenken und Selbstwahrnehmung sich überschneiden und die Sichtweisen von Frauen auf ihre eigenen Körper prägen. Mit einem phänomenologischen Ansatz beinhaltete diese qualitative Studie halbstrukturierte Interviews mit 30 Frauen im Alter von 18 bis 65 Jahren aus unterschiedlichen sozioökonomischen Hintergründen. Das Datenerhebungsinstrument - ein strukturiertes Interviewformular - wurde durch eine Literaturübersicht und Expertenkonsultationen entwickelt und auf Gültigkeit getestet. Die Interviews wurden sowohl persönlich als auch online durchgeführt, transkribiert und dann mithilfe einer phänomenologisch informierten thematischen Analyse ausgewertet. Drei Hauptthemen wurden durch eine hohe Interraterübereinstimmung (über 90 %) identifiziert: Körperliche Merkmale und Gesundheit, Gesellschaftlicher Druck und Kritik sowie Selbstwahrnehmung und Emotionen. Die Ergebnisse zeigen, dass die Wahrnehmung des weiblichen Körpers von sich überschneidenden Faktoren wie Alter, Mediendarstellungen, kulturellen Normen, sozialen Umfeldern und gelebten Erfahrungen geprägt ist. Im Rahmen des Themas Körperliche Merkmale und Gesundheit tauchten Bedenken hinsichtlich "Gewicht und Gesundheit" am häufigsten auf, was die starke Verbindung zwischen Körperwahrnehmung und Gesundheitsbewusstsein offenbart. Die Studie unterstreicht die Notwendigkeit sozialer und bildungsbezogener Interventionen, die Body Positivity fördern und restriktive Schönheitsnormen herausfordern.
SADIK et al. (Mon,) untersuchten diese Frage.
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