Bei separaten Gelegenheiten, die fast ein Jahrzehnt auseinanderliegen, wurden zwei Großunfälle mit industriellen Chemikalien großen „Zuschauer“-Bevölkerungen (Nicht-Arbeitern) ausgesetzt, die hochgiftigen Luftschadstoffen ausgesetzt waren. Der erste dieser Vorfälle ereignete sich 1984 in Bhopal, Indien, und erregte weltweite Aufmerksamkeit und Besorgnis aufgrund seines geografischen Umfangs und seiner erheblichen Letalität. Der zweite Vorfall ereignete sich 1991 in Dunsmuir, Kalifornien – weniger publik gemacht – und lieferte neue Einblicke in die Pathogenese von reizstoffinduziertem Asthma. Gemeinsam ist diesen Vorfällen, dass die beteiligten Toxine – Methylisocyanat (MIC) in Bhopal und Methylisothiocyanat (MITC) in Dunsmuir – bevorzugt an denselben TRPA1-nociceptiven Ionenkanal binden. Diese Übersicht untersucht jeden dieser Expositionsvorfälle, einschließlich ihrer mechanistischen Implikationen zur Vorhersage (und potenziellen Vermeidung) zukünftiger langfristiger gesundheitlicher Auswirkungen aufgrund zufälliger chemischer Expositionen.
Shusterman et al. (Mon,) untersuchten diese Frage.
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