Die Berechnung der Pensionsverpflichtungen in Leistungsplänen wird stark von der angewandten versicherungsmathematischen Methode und den wirtschaftlichen Annahmen beeinflusst, insbesondere von den Prognosen zum Gehaltswachstum. Diese Studie zielt darauf ab, die Auswirkungen von Annahmen zur Gehaltssteigerung auf die Pensionsverpflichtungen mithilfe von zwei häufig verwendeten versicherungsmathematischen Methoden zu analysieren: der projizierten Einheitenskreditmethode (PUC) und der traditionellen Einheitenskreditmethode (TUC). Simulationen wurden mit Dummy-Daten für drei Gehaltsgruppen mit unterschiedlichen jährlichen Gehaltswachstumsannahmen durchgeführt, was eine vergleichende Analyse der resultierenden Verpflichtungen beider Methoden ermöglichte. Die Ergebnisse zeigen, dass die PUC konsequent deutlich höhere Pensionsverpflichtungen erzeugt als die TUC, wobei der Unterschied zunimmt, je höher der angenommene Gehaltswachstumsprozentsatz ist. Dies zeigt die höhere Sensitivität der PUC-Methode gegenüber zukünftigen Gehaltsprognosen, was zu einer realistischeren, aber finanziell belastenderen Situation für das Unternehmen führen kann. Diese Studie bietet wertvolle Einblicke für Entscheidungsträger bei der Auswahl geeigneter versicherungsmathematischer Methoden zur Bewertung von Pensionsverpflichtungen basierend auf ihren finanziellen Strategien und ihrer Risikotoleranz.
Aziz et al. (Wed,) untersuchten diese Frage.