Die vorliegende Arbeit widmet sich der Entwicklung des integrierten hydrokinetischen Modells (iHKM) für relativistische Kollisionen von Kernen. Während der vorhergehende Zyklus von Arbeiten zu diesem Thema auf ultrarelativistische Kollisionen bei den höchsten RHIC- und verschiedenen LHC-Energien fokussierte, behandelt die aktuelle Arbeit relativistische Kollisionen bei niedrigeren Energien, die spezifisch von etwa 2 bis 50 GeV pro Nukleonenpaar im Zentrum-massen-kollidierenden System reichen. Bei solchen Kollisionen können die Bildungszeiten für den Anfangszustand dichter Materie bis zu drei Größenordnungen länger sein als die in ultrarelativistischen Kollisionen. Dieser Unterschied spiegelt eine grundlegend andere Natur und einen anderen Bildungsprozess wider, insbesondere in Bezug auf die möglichen Stadien der Entwicklung des Anfangszustands, einschließlich Thermalisation (die bei sehr niedrigen Kollisionsenergien möglicherweise nur teilweise erfolgt), anschließende hydraulische Expansion und den abschließenden Übergang der Materieentwicklung in eine hadronische Kaskade. Diese Stadien, die in ultrarelativistischen Reaktionen vollständig realisiert sind, können auch im Energiebereich des BES RHIC auftreten, wenn auch mit unterschiedlichen Zeitmaßstäben. Diese Veröffentlichung fördert nicht nur die theoretische Entwicklung des erwähnten iHKM, das falls nötig als die Version des integrierten hydrokinetischen Modells (iHKMe) bezeichnet wird, sondern bietet auch Beispiele für die Anwendung des Modells zur Berechnung von Observablen. Eine systematische Beschreibung über ein breites Spektrum experimenteller Energien, die vorläufig, aber ziemlich zufriedenstellend ist, wird für Spektren, Fluss und Femtoskopie folgen.
Adzhymambetov et al. (Fri,) untersuchten diese Frage.
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