Die Pazifische Weißgarnele (Penaeus vannamei) ist eine Schlüsselart in der globalen Aquakultur, insbesondere unter intensiven Haltungssystemen, bei denen hohe Besatzdichten oft zu einer Verschlechterung der Wasserqualität, Krankheitsausbrüchen und einer Abhängigkeit von Antibiotika führen. Während Probiotika zunehmend eingesetzt werden, um die Gesundheit und Leistung von Garnelen zu verbessern, bleibt der vergleichende Nachweis der Wirksamkeit verschiedener kommerzieller Probiotikamischungen begrenzt. Diese Studie hatte das Ziel, die Effekte von drei kommerziellen Probiotikaprodukten auf das Wachstumsverhalten, die Wasserqualität, die mikrobielle Population und die Immunantwort bei intensiv gezüchteten Pazifischen Weißgarnelen zu bewerten. Garnelen wurden 40 Tage lang mit Diäten gefüttert, die mit einem von drei Probiotika (PB, PL und PMB) oder einer Kontrolldiät ergänzt waren. Wachstumsparameter, Nährstoffabfallwerte, Bakterienanzahl im Wasser und in den Organen sowie die Gesamtzahl der Hämozyten (THC) wurden analysiert. Die PB-Behandlung (Multistamm-Bacillus) erhöhte signifikant die spezifische Wachstumsrate (2,99±0,0027% Tag⁻¹), die Futtereffizienz (57,5±0,09%), die Gewichtszunahme und den THC (3,80 × 10⁵ Zellen mm⁻³) im Vergleich zur Kontrolle (P<0,05). Die PB- und PMB-Behandlungen reduzierten auch den Gesamtgehalt an Ammoniumnitrogen, Nitrit, Nitrat und Vibrio-Populationen im Wasser und in den Garnelengeweben. Die intestinale Besiedlung durch nützliche Bakterien war in den PB- und PL-Gruppen am höchsten. Diese Ergebnisse zeigen, dass spezifische Probiotikamischungen, insbesondere PB, das Wachstum, die Immunität und die Wasserqualität verbessern können, während sie die Abhängigkeit von Antibiotika und den Wasserwechsel reduzieren. Die Ergebnisse befürworten die Integration gezielter Probiotika in eine nachhaltige Garnelen-Aquakultur, einschließlich Biofloc- und Kreislauf-Aquakultur-Systeme (RAS).
Utami et al. (Wed,) haben diese Frage untersucht.