Zielsetzung: Hyponatriämie tritt bei Patienten mit Nasopharynxkarzinom (NPC) während der Chemoradiotherapie auf und verursacht verlängerte Krankenhausaufenthalte, eine niedrige Lebensqualität und erhöhte Mortalität. Diese Studie hatte zum Ziel, die mit Hyponatriämie assoziierten Faktoren bei Patienten mit NPC unter Chemoradiotherapie zu bestimmen und Veränderungen in den hyponatremischen Ereignissen über die Zeit hinweg zu untersuchen. Methoden: Wir überprüften retrospektiv Patienten mit NPC, die zwischen 2014 und 2024 eine vollständige gleichzeitige Chemoradiotherapie durchliefen. Hyponatriämie wurde definiert als Serum-Natriumspiegel <135 mmol/L. Risikofaktoren umfassten über 50 Jahre, ausschließlich Sondenernährung, fortgeschrittene lymphogene Metastasen, Fernmetastasen, Anwendung von Carboplatin, hochgradige Mukositis und Hautkomplikationen. Fazit: Hyponatriämie tritt häufig in den ersten 2 Monaten der NPC-Behandlung auf. Fortgeschrittenes Alter, ausschließlich Sondenernährung, fortgeschrittene lymphogene Metastasen, Fernmetastasen, Anwendung von Carboplatin, hochgradige Mukositis und Hautkomplikationen sind signifikant mit hyponatremischen Ereignissen assoziiert.
Leelasawatsuk et al. (Wed,) untersuchten diese Frage.