Basierend auf nahezu sechzig Publikationen, die in der China National Knowledge Infrastructure (CNKI) indexiert sind, bietet diese Studie einen systematischen Überblick über den Forschungsfortschritt zu Dong Pipa Liedern. Die Wissenschaft zu dieser musikalischen Form lässt sich in drei Phasen unterteilen: die vorläufige Erkundungsphase (1950er–1970er Jahre), die Entwicklungsphase (1980er–2005) und die Blütezeit nach der Eintragung auf Chinas Nationaler Liste des Immateriellen Kulturerbes im Jahr 2006. Aktuelle Forschungen konzentrieren sich auf fünf Hauptbereiche: Übersichten und allgemeine Einführungen, Studien zum Musikstil, Analysen der sozialen Funktion, Untersuchungen der lyrischen Merkmale und Ergründe zu Übertragung und Schutz. Methodologisch hat sich das Feld von beschreibenden, disziplinären Berichten hin zu interdisziplinären Ansätzen gewandelt, die ethnomusikologische, linguistische, soziologische, kommunikationswissenschaftliche und erbstudienorientierte Perspektiven einbeziehen. Dennoch bleiben Einschränkungen bestehen, darunter eine unzureichende fächerübergreifende Integration, eine begrenzte Vergleichsperspektive, die Abhängigkeit von westlichen Analyseansätzen und ein Mangel an direkter Feldforschung. Künftige Ansätze fordern eine tiefere interdisziplinäre Zusammenarbeit, eine stärkere Nutzung einheimischer theoretischer Rahmen, verbesserte Dokumentation von Feldstudien und die Integration von Bildungs- und digitalen Plattformen in die Schutzstrategien. Insgesamt trägt die anhaltende wissenschaftliche Aufmerksamkeit für Dong Pipa Lieder nicht nur zum Schutz des immateriellen Kulturerbes bei, sondern stärkt auch die kulturelle Vielfalt und ethnische Identität.
Xinfang Zhang (Di,) untersuchte diese Frage.