Einleitung: Das polyzystische Ovarialsyndrom (PCOS) ist die häufigste endokrine Störung bei Frauen im gebärfähigen Alter und äußert sich durch Symptome wie unregelmäßige Menstruation, Beckenschmerzen, Gewichtszunahme, Akne, Stimmungsschwankungen und Unfruchtbarkeit. Es betrifft 5–10 % der Frauen, insbesondere diejenigen, die eine Unfruchtbarkeitsbehandlung durchlaufen. Stress und schlechte Lebensstilentscheidungen verschlimmern den Zustand. Konventionelle Behandlungen wie Hormontherapie und Operationen haben unerwünschte Wirkungen, darunter Entzugsblutungen, Übelkeit und ein erhöhtes Risiko für ovarielle Überstimulation und Schlaganfall. Methoden: Eine 21-jährige Frau mit einer 2-jährigen Vorgeschichte von PCOS unterzog sich einer ayurvedischen und yogischen Behandlung. Sie erhielt ayurvedische Arzneimittel wie Rajahpravartini Vati, Dasamularishta, Shatavari Churna, Kuberaksh Vati und Kanchanar Guggulu zur Regulierung der Hormone und Unterstützung der reproduktiven Gesundheit. Eine tägliche 30-minütige Yoga-Routine umfasste Pranayama, Meditation und Asanas wie Bhujangasana, Bhadrasana, Naukasana, Shalabhasana, Trikonasana und Shavasana. Ergebnisse: Die Patientin zeigte eine Verbesserung von 80 % bei menstruellen Unregelmäßigkeiten. Die ayurvedische Therapie half bei der Gewichtsregulation und Stressbewältigung, während Yoga die hypothalamische-hypophysäre-ovarielle Achse stabilisierte. Diskussion: Dieser Fall unterstützt die Wirksamkeit von Ayurveda und Yoga als ganzheitliche, nebenwirkungsfreie Ansätze zur Behandlung von PCOS, indem sie das hormonelle Gleichgewicht wiederherstellen, Stress reduzieren und die reproduktive Gesundheit verbessern.
Gund et al. (Mi,) untersuchten diese Frage.
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