Diese Studie untersucht, wie Marktkapitalisierung, Preisvolatilität und Verhaltensverzerrungen die Entscheidungen zum Kauf von Kryptowährungen beeinflussen. Aufgrund seiner dezentralen Struktur und extremen Volatilität beeinflusst der Kryptowährungsmarkt häufig die Investitionsentscheidungen durch psychologische Elemente, einschließlich Verlustaversion, Überconfidence und Herdenverhalten. Diese Studie verwendet eine quantitative Methodik, um Daten aus den neun meistgehandelten Kryptowährungen mittels unabhängiger t-Tests, multipler linearer Regression und einfacher linearer Regression zu analysieren. Laut den Ergebnissen der Studie werden Entscheidungen zum Kauf von Kryptowährungen signifikant positiv durch Herdenverhalten und Überconfidence beeinflusst, wie durch hohe Volatilität gezeigt, jedoch nicht signifikant durch Verlustaversion. Darüber hinaus wurde nachgewiesen, dass Preisvolatilität Herdenverhalten signifikant beeinflusst, was bedeutet, dass Investoren dazu angeregt werden, dem Mehrheitsführer zu folgen, wenn die Preise erheblich schwanken. Der Grad des Herdenverhaltens wird jedoch nicht von der Marktkapitalisierung beeinflusst, was darauf hindeutet, dass psychologische Elemente wie Herdenverhalten mehr von allgemeinen Marktbedingungen als von der Größe der Marktkapitalisierung beeinflusst werden. Diese Ergebnisse unterstreichen, wie wichtig es ist, die psychologischen Aspekte der Entscheidungsfindung im Kryptowährungsmarkt zu verstehen, da dies ein besseres Verständnis des Investorenverhaltens und der Funktionsweise dieses extrem unberechenbaren Marktes bieten kann.
Putra et al. (Tue,) haben diese Frage untersucht.
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