Hintergrund: Die weitverbreitete Nutzung sozialer Medien unter Kindern und Jugendlichen hat zunehmende Besorgnis über die potenziellen Auswirkungen auf die psychische Gesundheit geweckt. Angesichts der einzigartigen neurodevelopmentalen Vulnerabilitäten während der Adoleszenz ist es entscheidend zu verstehen, wie digitale Plattformen psychiatrische Ergebnisse beeinflussen. Ziele: Diese narrative Überprüfung zielt darauf ab, die aktuellen Beweise zur Beziehung zwischen der Exposition gegenüber sozialen Medien und wichtigen psychiatrischen Symptomen bei Jugendlichen, einschließlich Depression, Angst, Körperbildstörungen, Suizidalität und emotionaler Dysregulation, zu synthetisieren. Methoden: Wir führten eine umfassende narrative Überprüfung der Literatur durch, basierend auf langzeit-, querschnittlichen und neuroimaging Studien, die in peer-reviewed Zeitschriften veröffentlicht wurden. Besonderes Augenmerk wurde auf Moderatoren (z. B. Alter, Geschlecht und Persönlichkeitsmerkmale) und Mediatoren (z. B. Schlaf, Emotionsregulation und familiärer Kontext) gelegt, die die Beziehung zwischen der Nutzung sozialer Medien und den psychischen Gesundheitsergebnissen beeinflussen. Ergebnisse: Beweise zeigen, dass bestimmte Muster der Nutzung sozialer Medien, insbesondere passives oder zwanghaftes Engagement, mit einem erhöhten Risiko für Depressionen, Angst, Körperunzufriedenheit und suizidale Gedanken verbunden sind. Jugendliche Mädchen, jüngere Nutzer und solche mit niedrigem Selbstwertgefühl oder schlechter emotionaler Regulation sind besonders verletzlich. Neuroimaging-Studien zeigen, dass soziale Medien belohnungsbezogene Gehirnregionen aktivieren, was problematische Nutzung verstärken kann. Familiäre Unterstützung und digitale Kompetenz scheinen negative Auswirkungen zu mildern. Schlussfolgerungen: Die Nutzung sozialer Medien ist nicht einheitlich schädlich; ihr psychologischer Einfluss hängt davon ab, wie, warum und von wem sie genutzt wird. Multilevel-Präventionsstrategien, einschließlich Medienbildung, elterlicher Beteiligung und verantwortungsvoller Plattformgestaltung, sind entscheidend, um eine gesunde Entwicklung von Jugendlichen im digitalen Zeitalter zu unterstützen.
Marano et al. (Do,) haben diese Frage untersucht.
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