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Ziel dieser Arbeit ist es, zu untersuchen, wie offene Daten eine vorteilhafte Rolle bei der Regulierung von Mischabwassereinleitungen (CSOs) spielen können. Die Untersuchung besteht aus einem Überblick und einer kritischen Diskussion des historischen Designs von CSOs sowie aus neueren Entwicklungen von Vorschriften und Erfahrungen im Monitoring von CSOs und unterschiedlichen Ebenen der Datentransparenz. Die Studie konzentriert sich auf die Praxis in 10 europäischen Ländern/Regionen. Neuheit dieser Arbeit ist die Überprüfung der historischen Entwicklung von Entwurfsrichtlinien und Vorschriften, die Veränderungen der Ziele dieser Vorschriften, praktische Aspekte der Umsetzung und Überprüfung der Einhaltung sowie die Offenheit und Verfügbarkeit von Daten. Die wichtigsten Schlussfolgerungen sind, dass zunehmend komplexe Vorschriften mit einer begrenzten Überprüfung der Compliance und undurchsichtiger Entscheidungsfindung einhergehen, während die Öffnung relativ einfacher Leistungsdaten öffentliche und politische Diskussionen über städtische Entwässerungssysteme und die potenziellen Kosten von Verbesserungen der Wasserqualität der betroffenen Oberflächengewässer ausgelöst hat. Die Offenlegung von CSO-Daten sollte jedoch mit gebührender Sorgfalt erfolgen. Die Zusammenarbeit mit vertrauenswürdigen Bürgergruppen, die Sicherstellung, dass die Daten korrekt, leicht zugänglich und verständlich sind, sowie die Vermeidung einer Schuldzuweisungskultur sind von entscheidender Bedeutung.
Schellart et al. (Mi,) haben diese Frage untersucht.
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