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Achtsamkeitsbasierte Interventionen (MBIs) führen zu Verbesserungen der psychischen Gesundheit und erhöhen auch die trait Achtsamkeit. Doch zeigt die trait Achtsamkeit definitorische und empirische Überlappungen mit der Persönlichkeitsdimension Neurotizismus, die mit der psychischen Gesundheit verbunden ist und ebenfalls durch Interventionen veränderbar ist. Diese Metaanalyse untersuchte, ob die zuvor berichteten Assoziationen zwischen Zunahmen der selbstberichteten trait Achtsamkeit und der psychischen Gesundheit bei MBIs sowie bei Nicht-MBIs und Behandlungen wie gewohnt (TAU) und Wartelistenkontrollen durch gleichzeitige Veränderungen im Neurotizismus auf Studie-zwischenebene vermittelt werden. Daten von 45 Interventionsstudien (39 randomisierte kontrollierte Studien; Gesamt-N = 2913) wurden mit einer drei-Ebenen-Metaanalyse und dem Ansatz der kausalen Schritte untersucht. Veränderungen im Neurotizismus vermittelten Veränderungen in der trait Achtsamkeit und erklärten vollständig deren vermittelnde Effekte auf die psychische Gesundheit. Ähnliche assoziative Muster wurden auch für die aktiven Gruppen sowie für TAU- und Wartelistenkontrollgruppen gefunden. Berücksichtigung von Effekten kleiner Studien änderte dieses Muster der Ergebnisse nicht. Die Ergebnisse heben die Relevanz des Neurotizismus für die Interventionsforschung hervor und könnten die zuvor beobachteten scheinbaren Effekte der trait Achtsamkeit in Nicht-MBIs sowie bei TAU- und Wartelistenkontrollen auf die psychische Gesundheit erklären. Das Konstrukt der trait Achtsamkeit könnte eine konzeptionelle Überprüfung und Schärfung benötigen, und die Untersuchung der Persönlichkeitsveränderung sollte in der Interventionsforschung intensiviert werden.
Almenräder et al. (Do,) haben diese Frage untersucht.