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Benthische Artenversammlungen sind Gruppen von Arten, die am Meeresboden koexistieren. Die Verknüpfung von Versammlungen mit physischen Umweltmerkmalen ermöglicht das Verständnis und die Vorhersage ihrer räumlichen Verteilung. Die Identität und Häufigkeit von Arten werden häufig durch einen taxonomischen Ansatz quantifiziert, um die benthische Diversität zu bewerten. Dennoch können funktionale Merkmale, die das Verhalten, die Lebensgeschichte und die Morphologie einer Art beschreiben, ebenso wichtig oder sogar wichtiger sein. Hier untersuchen wir die Biodiversität von fünf benthischen Artenassemblagen in Bezug auf ihren Lebensraum und die Umweltbedingungen in einem ökologisch und biologisch signifikanten Gebiet (EBSA) entlang der Ostküste Kanadas, indem wir sowohl einen taxonomischen Ansatz als auch eine Analyse biologischer Merkmale verwenden. Eine Random Forest-Regression wurde angewendet, um räumliche Muster von funktionalen und taxonomischen Diversitätsmetriken zu kartieren, einschließlich Artenreichtum, Shannon-Index und Rao-Quadrat-Entropie. Wir bewerten Diskrepanzen zwischen verwandten taxonomischen und Merkmalsmessungen, und das gemeindegewichtete Mittel der Merkmalsdaten wurde berechnet, um jede Versammlung zu charakterisieren. Taxonomischer und funktionaler Reichtum – der die Anzahl der Arten und das Volumen der Artengemeinschaft im Merkmalsraum darstellt – zeigten ähnliche räumliche Muster. Wenn jedoch die Diversität berücksichtigt wird, die auch die relative Häufigkeit und Unterschiede zwischen Arten oder Merkmalen berücksichtigt, divergierten diese Muster. Taxonomisch unterschiedliche Versammlungen wiesen für zwei Versammlungen ähnliche Merkmalszusammensetzungen auf, was auf potenzielle Merkmaläquivalenzen hinweist, während eine Versammlung Merkmale aufwies, die potenziell auf eine Empfindlichkeit gegenüber menschlicher Aktivität hinweisen. Die taxonomischen und funktionalen Metriken von Reichtum und Diversität waren in Küstennähe gering, was auf Störungen hindeuten könnte. Die Berücksichtigung funktionaler Metriken kann die räumliche Planung und Priorisierung für Management- und Naturschutzmaßnahmen unterstützen, indem sie die Empfindlichkeit der Merkmale gegenüber unterschiedlichen Stressoren bewertet.
Nemani et al. (Donnerstag) haben diese Frage untersucht.