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Dialog benötigt provokative Gesprächspartner. Durch das Einpflanzen eines ernsten und erschütternden Erwachens des Gewissens hat Emmanuel Levinas ein Werk von Schriften bereitgestellt, das einen uralten Horizont und einen göttlichen Ruf von unendlicher Verantwortung gegenüber dem anderen, dem Bruder/der Schwester Fremden, enthüllt. Roger Burggraeve hat Levinas’ Schriften innerhalb eines christlichen theologischen Horizonts belebt und als Quelle der Formation im Dienst der Förderung biblischer Weisheit und Liebe im Glaubensleben dargestellt. Die Schriften von Papst Benedikt XVI. und Papst Franziskus zeichnen zusammen eine katholische theologische Schwere, um den Dialog in einen spirituellen, praktischen und sozialen Bereich zu bringen. Dementsprechend entwickelt dieser Artikel das Konzept des Dialogs aus einer jüdischen und christlichen Perspektive, indem er den Sinn des nicht-reziproken Charakters des Dialogs einführt, eine asymmetrische Beziehung der Verantwortung zum anderen, die die Voraussetzungen für den Dialog aufzeigt. Levinas’ Konzept des nicht-reziproken Dialogs, das durch die Schriften von Burggraeve weitergeführt wird, offenbart eine prä-originale Affektivität oder „dialogischen“ Charakter zwischenmenschlicher Beziehungen des Engagements, die das Geheimnis und die Unkenntnis des anderen respektiert. Dies bedeutet, dass die dialogische Beziehung ein Weg der ethischen Transzendenz ist, ein heiliger Grund, der eine integrale menschliche Ökologie von Mütterlichkeit und Brüderlichkeit hervorruft. Solche bundesschließende Alterität in spirituellen theologischen Begriffen bedeutet eine Affektivität der Versöhnung und der erlösenden Liebe. Auf diese Weise offenbart die Bewegung zum Dialog einen synodalen Weg und einen heiligen Boden, um gemeinsam zu gehen und eine integrale Ökologie der Differenz und des Geheimnisses zu imaginieren, um Worte in Opfer und Wahrheit in erlösende Liebe zu verwandeln. Gemeinsam auf solch heiligem Boden zu reisen, bezeugt eine spirituelle Theologie des Dialogs, die einen Ort envisioniert, um die „gute Nachricht“ (Lk 4:16) zu hören und „die Hunger und Durst nach Gerechtigkeit“ (Matt 5:6) zu begegnen.
Glenn Morrison (Do.) hat diese Frage untersucht.
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