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Zusammenfassung Der humanitäre Diskurs hat sich kürzlich darauf verlagert, die Interventionskapazitäten der betroffenen Länder und Gemeinschaften durch "Lokalisierung" zu stärken. Die Umsetzung dieses Ansatzes ist jedoch auf Herausforderungen und Enttäuschungen gestoßen, teilweise aufgrund konventioneller kurzfristiger Interventionen, die von externen Organisationen und nicht von den Begünstigten getrieben werden. Die Stärkung von Frauen in Entwicklungsländern ist entscheidend für Geschlechtergerechtigkeit und Frauenrechte, angesichts der Barrieren, mit denen sie konfrontiert sind, wie ungleicher Zugang zu Ressourcen und Unterrepräsentation in der Regierungsführung. Der Kontext Malawis, der durch Armut, eingeschränkten Zugang zu Bildung und Gesundheitsversorgung sowie kulturelle Normen, die Barrieren für Geschlechtergerechtigkeit darstellen, gekennzeichnet ist, kompliziert die Bemühungen, Ungleichheiten gegenüber Frauen zu bekämpfen. Dieser Artikel untersucht, wie Lokalisierung, insbesondere durch lokale NGOs, die Frauenrechte in Malawi vorantreiben kann, indem die Geschlechternormen in Frage gestellt werden. Während das Potenzial anerkannt wird, wird Vorsicht geboten, um zu vermeiden, frühere Ausschlüsse zu verstärken. Diese Forschung untersucht, wie die Lokalisierung von Hilfe, unter Ausnutzung von Identifikation, die Geschlechtergerechtigkeit und Frauenrechte im Katastrophenmanagement und in humanitären Bemühungen beeinflusst. Durch Feldforschung in Malawi, einschließlich 33 Interviews mit Mitgliedern von NGOs und Begünstigten, wird die Rolle der Lokalisierung bei der Förderung der Geschlechtergerechtigkeit und der Frauenrechte unterstrichen und für einen gerechteren und lokalsensitiveren Ansatz humanitärer Aktionen plädiert.
Gaélane Wolff (Mi,) hat diese Frage untersucht.