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Zusammenfassung Die Gesundheitsbehörden haben zunehmend Epidemiologie auf Abwasserbasis (WBE) genutzt, um die Gemeinschaftsübertragung von SARS-CoV-2 und anderen Erregern zu überwachen. In dieser Studie bewerten wir den Nutzen von WBE während der COVID-19-Pandemie in England zur Schätzung der SARS-CoV-2-Prävalenz. Wir verwenden Abwasserdaten aus dem Programm Umweltmonitoring zum Gesundheitsschutz und Prävalenzdaten aus der Studie REal-time Assessment of Community Transmission-1. Während der Pandemiedauer beschreiben wir, wie das Modellieren auf Abwasserbasis repräsentative Schätzungen der SARS-CoV-2-Prävalenz in feinen und groben räumlichen Auflösungen für relativ kurze Zeiträume (bis zu 1 Monat) erreichen kann, und somit helfen kann, zeitliche Lücken in der Überwachung zu schließen. Wir schließen eine sich zeitlich entwickelnde Beziehung zwischen Abwasser und Prävalenz ein, die den Nutzen von WBE zur Schätzung von SARS-CoV-2-Prävalenz über längere Zeiträume ohne gleichzeitige Prävalenzbefragung einschränken kann. Weitergehend charakterisieren wir WBE für die SARS-CoV-2-Prävalenz als (i) abhängig von der Impfquote und (ii) variantenspezifisch. Unsere Forschung deutet darauf hin, dass diese Faktoren wichtige Überlegungen für zukünftige Anwendungen von WBE durch Gesundheitsbehörden bei Ausbrüchen von Infektionskrankheiten darstellen. Wir zeigen ferner, dass WBE sowohl die Kosten-effizienz als auch die Genauigkeit von Gemeinschafts-Prävalenzbefragungen verbessern kann, die für sich genommen möglicherweise eine unvollständige geografische Abdeckung und/oder kleine Stichprobengrößen aufweisen. Daher könnte in England, mit dem Ziel der hochräumlichen Prävalenzüberwachung, eine strategische Nutzung der SARS-CoV-2-Abwasserkonzentrationsdaten auf nationaler Ebene die Programme zur Gemeinschafts-Prävalenzbefragung verbessert, aber nicht ersetzt haben.
Mills et al. (Die,) haben diese Frage untersucht.
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