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Zusammenfassung Hintergrund Prostatakrebs bleibt ein bedeutendes globales gesundheitsrechtliches Anliegen. Es ist der häufigste Krebs und die zweithäufigste Todesursache durch Krebs bei Männern in den Vereinigten Staaten. Aktuelle Richtlinien, einschließlich derjenigen der USPSTF, ACS und ASCO, bieten unterschiedliche Empfehlungen zum PSA-Screening. Die gegenwärtige klinische Praxis richtet sich hauptsächlich an Männer im Alter von 50 bis 69 Jahren. Unsere Studie zielte darauf ab, die Machbarkeit und Validität der Verwendung von PSA für gezieltes Screening bei Männern unter 50, die einem hohen Risiko ausgesetzt sind, zu bewerten und die Früherkennung von Prostatakrebs zu verbessern. Methoden Diese retrospektive Analyse nutzte Daten aus dem Prostatakrebs-Screening-Programm unseres Krankenhauses, die von 2022 bis 2023 gesammelt wurden, einschließlich 104 Individuen unter 50. Die Teilnehmer wurden basierend auf PSA-Werten von 4-10 ng/mL (n=71) und über 10 ng/mL (n=33) kategorisiert. Wir analysierten die Anzahl der mit Prostatakrebs diagnostizierten Fälle und die Korrelation mit PSA-Werten, Gleason-Scores (GS), Familiengeschichte und ethnischer Zugehörigkeit/Rasse. Ergebnisse Von den 104 Teilnehmern wurden 88 mit Prostatakrebs diagnostiziert, was eine Erkennungsrate von 84,6 % hervorhebt. In der Gruppe mit PSA-Werten von 4-10 ng/mL wurden 36 von 43 weißen oder kaukasischen und 13 von 13 schwarzen oder afroamerikanischen Männern als GS 6-10 identifiziert. In der Gruppe mit PSA über 10 ng/mL hatten 18 weiße oder kaukasische und 6 schwarze oder afroamerikanische Individuen eine aggressivere Erkrankung (GS 6-10). Wichtig ist, dass ein erheblicher Teil dieser Fälle einen ersten Verwandten mit Prostatakrebs hatte, was den Einfluss der Familiengeschichte auf die Entscheidung zum PSA-Screening betont. Schlussfolgerungen Unsere Ergebnisse deuten darauf hin, dass PSA-geführtes Screening bei Männern unter 50 mit hohem Risiko die Früherkennung von Prostatakrebs verbessern kann. Die signifikante Präsenz von Prostatakrebs im intermediären Risikobereich (GS 6 oder 7) in Populationen mit höherem Risiko aufgrund von ethnischer Zugehörigkeit/Rasse und Familiengeschichte. Unsere Studie hebt die potenziellen Vorteile hervor, die aktuellen Screening-Richtlinien zu überarbeiten, um die Altersgrenze für hochriskante Populationen zu senken.
Chen et al. (Tue,) haben diese Frage untersucht.
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