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Ziel dieser Studie ist es, zu verstehen, welche Art von Programmen und Elementen zur Risikominderung sexueller Gewalt bei indigenen Studierenden akzeptabel sind, mittels quantitativer Umfragemethoden. 401 indigene Studierende (77,1% Frauen, 19,7% Männer, 3,0% trans oder Two Spirit) aus Nordamerika wurden rekrutiert. Die Studierenden lasen standardisierte Beschreibungen von vier verschiedenen Interventionen zur Risikominderung sexueller Viktimisierung (SVRRIs), die sich in ihren Merkmalen unterschieden, und bewerteten die Interventionen. Alle Studierenden gaben Akzeptabilitätsbewertungen für Flip the Script mit Enhanced Assess, Acknowledge, Act (EAAA) und ein Programm ihrer Wahl ab. Die Teilnehmer bewerteten auch die Wichtigkeit spezifischer Interventionselemente, einschließlich kulturellem Inhalt. Die meisten Teilnehmer hatten eine Vorgeschichte sexueller Viktimisierung; 80,8% waren irgendwann in ihrem Leben sexuell viktimisiert worden. Die kombinierte Intervention zur Verringerung sexueller Gewalt und Substanzmissbrauch (Sexual Assault Risk and Alcohol Use Reduction Program SAARR) wurde von 36,2% der Stichprobe am häufigsten als erste Wahl eingestuft, p < 0.1. Betrachtet man die Akzeptabilitätsbewertungen, wurden alle vier SVRRIs von den meisten der Stichprobe als akzeptabel angesehen, wobei Flip the Script mit EAAA die höchste Akzeptabilitätsbewertung von 95,3% erhielt und Bringing in the Bystander die niedrigste Akzeptabilitätsrate von 71,4% hatte. Kultureller Inhalt wurde als ein moderat wichtiges Interventionselement bewertet. Indigene Studierende sind offen für viele verschiedene Formen von Interventionen zur Risikominderung sexueller Gewalt. Unsere Ergebnisse deuten darauf hin, dass einfache kulturelle Anpassungen willkommen geheißen und wissenschaftlich unterstützt würden, um den Zugang und die Akzeptabilität von Gewaltinterventionen für indigene Studierende zu erhöhen.
Anderson et al. (Mon,) untersuchten diese Frage.