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Sankaradeva war nicht nur ein religiöser Führer oder Sozialreformer, sondern auch der beste Pädagoge, den die Geschichte je hervorgebracht hat. In seinem Bemühen, die mittelalterliche assamesische Gesellschaft zu reformieren und soziale Übel wie Kasten- und Klassenunterschiede, Geschlechterungleichheit, religiöse Ausbeutung und Tier-Mensch-Opfer im Namen der Religion zu beseitigen, übernahm er die Verantwortung, die ungebildete Masse der nordöstlichen Region Indiens, damals bekannt als Asama, Kāmārūpa und Behāra, zu erziehen. Er wusste, dass Bildung eines der besten Mittel im Kampf gegen soziale Übel ist, und er nutzte sie als Gleichmacher gegen soziale Hierarchie. Er hatte bereits als geschickter Zimmermann, Weber, Instrumentenmacher, Maler, Sänger, Schauspieler, Dichter, Schriftsteller und Experte im Bereich Landwirtschaft Ruhm erlangt. Ethik bildete den Hauptbestandteil seiner Lehre. Sein Bildungssystem zielte auf die ganzheitliche Entwicklung des Individuums sowie der Gesellschaft ab. So stand er als Lehrer der gesamten Gesellschaft. Er half den Menschen, Wissen über die Schriften sowie über Verhaltenswissenschaften zu erlangen. Als Mittel zur Einkommensgenerierung und als Ausdruck seiner Kunst lehrte Sankaradeva die Massen, wie sie Fähigkeiten entwickeln können, und vermittelte auch berufliche Bildung. Es ist interessant festzustellen, dass das aktuelle Bildungssystem einen starken Schwerpunkt auf berufliche Ausbildung und Fähigkeitsentwicklung legt. Diese Arbeit versucht herauszufinden, welche Bildungskomponenten im Neo-Vaiṣṇavismus von Sankaradeva enthalten sind und wie sie sich mit der nationalen Bildungsrichtlinie 2020 vergleichen, insbesondere im Hinblick auf Initiativen zur Fähigkeitsentwicklung.
Krishna Kumari Deka (Mon,) hat diese Frage untersucht.