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Zusammenfassung Hintergrund Die Differenzierung von Nahfeld- (NF) und Fernfeld- (FF) Elektrogrammen (EGMs) ist entscheidend für die Identifizierung kritischer arrhythmogener Substrate während der Ablation der ventrikulären Tachykardie (VT). Ein neuartiger Algorithmus annotiert NF-fragmentierte Signale, die die Bestimmung der EGM-Peak-Frequenz (PF) mittels Wavelet-Transformation ermöglichen. Diese Studie bewertete die Wirksamkeit des Algorithmus bei der Identifizierung kritischer Komponenten des VT-Stromkreises während des Substrat-Mappings. Methoden Es wurde eine internationale multizentrische Kohorte untersucht, die sich einer VT-Ablation unterzog. VT-Aktivierungskarten wurden verwendet, um die Isthmuszone (IZ) zu umreißen. Die Offline-Analyse wurde durchgeführt, um die diagnostische Leistung der Low-Voltage-Area (LVA) PF-Substratabbildung zu bewerten. Ergebnisse Insgesamt wurden 30 Patienten mit 198,935 EGMs eingeschlossen. Die IZ-PF war im Sinusrhythmus (SR) signifikant höher im Vergleich zu den rechtsventrikulär gepaced (RVp) Substratkarten (234(195-294)Hz vs 197(166-220)Hz; p=0.010). Im Vergleich zur LVA-PF war die IZ-PF in beiden SR- und RVp-Substratkarten signifikant höher (AUC: 0.74 und 0.70, respektive). Ein LVA-PF-Schwellenwert von ≥200Hz war optimal in SR-Karten (Sensitivität 69%; Spezifität 64%) und RVp-Karten (Sensitivität 60%; Spezifität 64%) zur Identifizierung des VT-Isthmus. Bei mit Amiodaron behandelten Patienten (n=20) war die SR-Substratkarte IZ-PF signifikant niedriger (222(186-257)Hz vs 303(244-375)Hz, p=0.009) im Vergleich zu amiodaron-naiven Patienten (n=10). Der ≥200Hz LVA-PF-Schwellenwert führte zu einer 80%igen Freiheit von VT mit einem Trend zu reduzierten Ablationsläsionen und Radiofrequenzzeiten. Schlussfolgerungen Die LVA-PF-Substratabbildung identifiziert kritische Komponenten des VT-Stromkreises mit einem optimalen Schwellenwert von ≥200Hz. Die Isthmus-PF wird durch eine chronische Amiodaron-Therapie beeinflusst, wobei niedrigere Werte während der RV-Stimulation beobachtet werden.
Mayer et al. (Sun,) untersuchten diese Frage.
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