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Preprints bieten ein unverzichtbares Werkzeug für die schnelle und offene Kommunikation früher Forschungsergebnisse. Preprints können auch über wissenschaftliche Kommentare, die von der von Zeitschriften organisierten Peer-Review entkoppelt sind, überarbeitet und verbessert werden. Die Nutzung von Preprints in den Lebenswissenschaften hat in den letzten Jahren, insbesondere während der COVID-19-Pandemie, erheblich zugenommen, als der sofortige Zugang zu Forschungsergebnissen entscheidend wurde, um die globale Gesundheitsnotlage zu bewältigen. Mit der fortschreitenden Expansion neuer Preprint-Server ist die Verbesserung der Auffindbarkeit von Preprints ein notwendiger Schritt, um eine breitere Verbreitung der in Preprints berichteten Wissenschaft zu erleichtern. Um die Herausforderungen der Sichtbarkeit und Wiederverwendbarkeit von Preprints anzugehen, begann Europe PMC, eine offene Datenbank für Literatur der Lebenswissenschaften, im Juli 2018 mit der Indizierung von Preprint-Abstracts und Metadaten von mehreren Plattformen. Seitdem hat Europe PMC die Abdeckung durch die Hinzufügung neuer Server weiter erhöht und seine Preprint-Initiative im Juli 2020 um den Volltext von Preprints, die sich auf COVID-19 beziehen, und dann im April 2022 um den Volltext von Preprints, die vom Europe PMC-Förderkonsortium unterstützt werden, erweitert. Die Preprint-Sammlung kann über die Website und programmgesteuert durchsucht werden, wobei Abstracts und der Open-Access-Volltext von COVID-19 und den Preprint-Subset des Europe PMC-Förderers für einen Massen-Download im standardisierten maschinenlesbaren JATS XML-Format verfügbar sind. Dies ermöglicht eine automatisierte Informationsgewinnung für großangelegte Analysen des Preprint-Korpus, die die wissenschaftliche Forschung der Preprint-Literatur selbst beschleunigt. Diese Veröffentlichung beschreibt Schritte, die unternommen wurden, um Vertrauen aufzubauen, die Auffindbarkeit zu verbessern und die Wiederverwendbarkeit von Preprints der Lebenswissenschaften in Europe PMC zu unterstützen. Hier diskutieren wir die Vorteile der Indizierung von Preprints neben peer-reviewed Publikationen und die Herausforderungen, die mit diesem Prozess verbunden sind.
Levchenko et al. (Thu,) haben diese Frage untersucht.