Key points are not available for this paper at this time.
Hintergrund: Es wurde vorgeschlagen, dass der Unterricht in Bildender Kunst kognitive und verhaltensbezogene Ergebnisse beeinflusst, doch seine spezifischen Effekte auf kritisches Denken und Verhaltensregulation bleiben unterexploriert. Der Einfluss des Unterrichts in Bildender Kunst auf diese Bereiche bildet das Thema der vorliegenden Studie, die ein gemischtes Forschungsdesign verwendet. Ziel: Die Auswirkungen des Unterrichts in Bildender Kunst auf die Verbesserung des kritischen Denkens und der Selbstregulation bei Studierenden zu bewerten. Methodik: Es wurde ein quasiexperimenteller Ansatz mit 80 Personen eingesetzt, von denen 40 in der Experimentalgruppe Bildung in Bildender Kunst erhielten und 40 in der Kontrollgruppe nicht-bildende Kunstunterricht erhielten. Die Bewertungsinstrumente CTST und BRI wurden verwendet, um quantitative Daten über die Teilnehmer zu erfassen, wobei unabhängige und gepaarte Stichproben-T-Tests genutzt wurden. Die von den Teilnehmern gesammelten Daten umfassen Interviews, Fokusgruppendiskussionen, selbstverwaltete und thematische Analysen. Eine ANOVA mit wiederholten Messungen wurde zur Datenanalyse eingesetzt. Ergebnis: Statistische Ergebnisse zeigten Verbesserungen im quantitativen Bereich; die kritischen Denkfähigkeiten verbesserten sich von 70,0 auf 75,3 mit p<0,001 und die Verhaltensregulation verbesserte sich von 65,0 auf 69,2 in der Experimentalgruppe im Gegensatz zur Kontrollgruppe. Die thematische Analyse ergab bemerkenswerte Zunahmen in Aufmerksamkeit, Impulskontrolle, Aufgabenerfüllung, Kreativität, Zusammenarbeit, Ausdruck von Emotionen und Selbstwertgefühl der Teilnehmer der Experimentalgruppe. Basierend auf den Ergebnissen der ANOVA mit wiederholten Messungen wurden signifikante Verbesserungen in beiden Bereichen für kritisches Denken und Verhaltensregulation mit Effektgrößenschätzungen von 0,40 bzw. 0,30 beobachtet. Fazit: Die Entwicklung des kritischen Denkens und der Verhaltenskontrolle bei Schülern wird stark durch den Kunstunterricht beeinflusst. Quantitative und qualitative Daten unterstützen beide die Nützlichkeit von visuellen Kunstinterventionen für die kognitive und Verhaltensentwicklung und informieren die Praxis in der Kunstpädagogik.
Goyal et al. (Thu,) haben diese Frage untersucht.