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Zusammenfassung Dieser Artikel untersucht den Weinkonsum unter englischen und australischen Frauen, um die Verbindung zwischen ihrem Weingenuss und ihren Erfahrungen, Gedanken und Vorstellungen zu entdecken und zu analysieren. Durch den Vergleich der Erfahrungen von Frauen aus der englischen Stadt Halifax mit Frauen aus den südlichen Vororten von Adelaide und McLaren Vale (South Australien) zeige ich, wie der Genuss von Wein beiden Gruppen von Frauen ermöglicht, Ort, Raum und Zeit zu konsumieren, und erweitere damit ein liminales Erlebnis. Wichtig ist, dass beide Gruppen von Frauen sich mit Begriffen der nationalen oder regionalen Identität befassen. Während englische Frauen jedoch typischerweise den Weinkonsum als temporäre Auseinandersetzung mit sozialer Vorstellungskraft erleben, die einer Form des Alko‐Tourismus im Sessel ähnelt, nutzen australische Frauen meistens ihr soziales Gedächtnis und erleben den Weinkonsum als eingebettet in vorgestellte Gemeinschaften der Zugehörigkeit. Daher zeigt diese Studie, dass der Weinkonsum nicht nur geschlechterbezogen ist, sondern eine komplexe, kulturell situierte Praxis und Erfahrung darstellt.
Janine Aujard (Mittwoch) hat diese Frage untersucht.
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