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Die Frage der Schaffung einer zuverlässigen und nachhaltigen Struktur von gummi-modifiziertem Binder ist eine importante wissenschaftliche und technische Aufgabe. Die Qualität dieser Aufgabe wird die technischen und wirtschaftlichen Effizienzen von Straßenbaumaterialien erhöhen. Diese Arbeit widmet sich der Entwicklung einer wissenschaftlich fundierten Methode der gezielten thermomechanischen Entvulkanisierung, die die Löslichkeit des Gummigranulats in der komplexen Struktur eines polydispersen Verbundmaterials sicherstellt und die Bildung von Aggregaten aus ungesättigten Gummigranulatpartikeln verhindert, deren elastische Nachwirkung intensive Risse verursacht, insbesondere während Straßenarbeiten bei niedrigen Temperaturen. Die Neuheit im ersten Teil dieses Artikels liegt darin, dass zum ersten Mal das quantitative Verhältnis des Polymeranteils im Gummigranulat experimentell bestimmt wurde. Das Verhältnis des Polymeranteils zum gesamten Gehalt der anderen Gummi-Komponenten im Gummigranulat (CR) wurde im Durchschnitt auf 93,3 ± 1,8% festgestellt. Die Stabilitäten der Zusammensetzungen von Gummigranulat aus unterschiedlichen Chargen wurden experimentell untersucht. Die Art des Polymeranteils im Gummigranulat wurde bestimmt. Es wurde eine Hypothese formuliert, um ein thermodynamisch stabiles und nachhaltiges Bindemittel, das mit Gummigranulat modifiziert ist, zu erhalten. Zur Bewertung der Kompatibilität von Kohlenwasserstoff-Plastifizierern mit den untersuchten CR-Proben wurden die folgenden semi-empirischen und thermodynamischen Kompatibilitätsparameter berechnet: Hildebrand-Löslichkeitsparameter basierend auf Verdampfungsenergie und Oberflächenspannung, Barstein-Kompabilitätsparameter |X|, Traxler-Koeffizient und das Massenverhältnis von Paraffin-Naphthenen: Asphaltenen. Es wurde gezeigt, dass es für die untersuchten Substanzen ratsam ist, die Wahl des Plastifizierers auf chemischen Kompatibilitätskriterien zu begründen. Es wurde festgestellt, dass ein supramolekularer Plastifizierungsmechanismus in den betrachteten Systemen „Kohlenwasserstoff-Plastifizierer–Gummigranulat“ auftritt. Bei der Entwicklung des gummi-modifizierten Bindemittels wurde festgestellt, dass die Verwendung von aktivem Gummigranulat (ACR) aus großen Reifen nicht die Bildung einer stabilen und widerstandsfähigen Struktur des gummi-modifizierten Bitumens gewährleistet.
Obukhova et al. (Di,) haben diese Frage untersucht.