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Zusammenfassung Feuchte Hitzewellen stellen ein wachsendes Risiko für die Gesundheit von Menschen und Tieren dar, insbesondere in tropischen Regionen. Während es bereits etablierte Forschungen zu Hitzewellen mit trockenen Temperaturmessungen gibt, besteht dringender Bedarf an einem besseren Verständnis der meteorologischen Treiber. In dieser Studie zeigen wir, dass kürzlicher Regen ein entscheidender Faktor für das Auftreten feuchter Hitzewellen ist, dessen Wirkung durch den energie- oder feuchtigkeitslimitierten Zustand der Landoberfläche reguliert wird. In feuchtigkeitslimitierten Umgebungen sind Hitzewellen wahrscheinlich während oder unmittelbar nach verstärktem Regen. In energielimitierten Umgebungen sind Hitzewellen wahrscheinlich nach der Unterdrückung von Regen für zwei Tage oder länger. Die Art der Bedrohung für die Gesundheit durch Hitzestress variiert je nach Umgebung. Sie hängt von der lokalen Anpassung an Temperatur- oder Feuchtigkeitsexzesse sowie von der Verletzlichkeit gegenüber absoluten oder anomal hohen Extremen ab. Die Anpassung und Frühwarnung werden von diesem neuen Verständnis der Treiber feuchter Hitzewellen profitieren, das die Möglichkeit zeigt, Ereignisse mithilfe von satellitengestützten Regen- und Oberflächenfeuchtigkeitsdaten vorherzusagen.
Jackson et al. (Fri,) haben diese Frage untersucht.