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Die Untersuchung der Auswirkungen des ersten und oft als trivial angesehenen nachsynthetischen Schrittes, d.h. einer hochtemperaturoxidativen Kalzinierung zur Entfernung organischer Vorlagen, erhöht unser Verständnis der thermischen Entwicklung von Säurestellen und Al-Verteilungen. Ein beispielloser Grad an Kontrolle über die Acidität von hochsilanhaltigen Zeolithen (SSZ-13) wurde durch die Verwendung eines Niedertemperatur-Ozonierungsansatzes erreicht. Infrarotspektroskopie mit Fourier-Transformation der adsorbierten Sondenmoleküle und Festkörper-NMR-Spektroskopie offenbaren die Komplexität der thermischen Entwicklung von Säurestellen. Niedertemperaturaktivierte (ozonierte) Zeolithe behalten den ursprünglichen Brønsted-Säuregehalt und den hohen Defektanteil bei und haben praktisch keine Lewis-Säure. Sie bewahren auch die "wie hergestellt" Al-Verteilung nach der Kristallisation und zeigen einen klaren Zusammenhang zwischen Synthesebedingungen und der Kapazität für zweiwertige Kationen, gemessen durch die Aufnahme von Kobalt-Ionen in wässriger Lösung. Das Syntheseprotokoll erweist sich als der Hauptfaktor für die Al-Nähe, was bei ozonierten Zeolithen zu einer rekordhohen Austauschkapazität führt. Nach einer konventionellen Kalzinierung bei 500-600 °C führt jedoch die Anwesenheit von Wasser zu einer allmählichen Verringerung der Brønsted-Säurestellen, insbesondere in kleinen Kristallen. Diese Arbeit zeigt, dass Niedertemperatur-Ozonierung, gefolgt von thermischer Aktivierung bei unterschiedlichen Temperaturen, als neuartiges Werkzeug zur Abstimmung der Menge und Art von Säurestellen verwendet werden kann, und bietet Einblicke in die Aktivität von Zeolithen in säurekatalysierten Reaktionen, wie z.B. CO.
Devos et al. (Thu,) haben diese Frage untersucht.