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Zusammenfassung: Der Anstieg von multiresistenten Organismen (MDROs) stellt eine erhebliche Herausforderung für das Gesundheitswesen dar und unterstreicht die Notwendigkeit neuer antimikrobieller Wirkstoffe. Quinazolinon-Verbindungen, die für ihre vielfältigen biologischen Aktivitäten bekannt sind, insbesondere an den 2. und 3. Positionen, zusammen mit Sulfanilamid- und Isatin-Derivaten, präsentieren einen vielversprechenden Ansatz für die antibakterielle Entwicklung. Diese Studie konzentriert sich auf die Synthese neuer 2,3-Diisubstituierter Quinazolin-4(3H)-on-Derivate aus Schiff-Basen-Zwischenprodukten GA3 A und GA3 B. Die Synthese umfasste die Reaktion von 2-(substituiertem Phenyl)-4H-Benzod1,3-oxazin-4-on mit Sulfanilamid, und die Benzoxazinon-Zwischenprodukte wurden durch Reaktion von Anthranilsäure mit Benzoylchlorid hergestellt. Die antibakteriellen Aktivitäten der Schiff-Basen-Zwischenprodukte und der finalen Mannich-Basenverbindungen wurden gegen Staphylococcus aureus, Bacillus cereus, Escherichia coli und Pseudomonas aeruginosa in Konzentrationen von 50 µg/mL und 100 µg/mL mittels der Agar-Diffusionsmethode bewertet, wobei Norfloxacin (50 µg/mL) als Referenzstandard diente. Während alle getesteten Verbindungen eine niedrigere antibakterielle Aktivität im Vergleich zum Standard zeigten, wies GA4 A1 eine verbesserte Wirksamkeit gegen E. coli auf und erreichte den höchsten Docking-Score von 78.0352 gegen das E. coli-Protein (PDB ID: 1KZN). Molekulare Dynamiksimulationen zeigten, dass der GA4 A1 - E. coli-Komplex nach 40.000 ps stabilisiert wurde, mit Root Mean Square Deviation (RMSD)-Werten von 2,5 Å bis 5 Å und niedrigen Root Mean Square Fluctuation (RMSF)-Werten von 0,05 Å bis 0,2 Å, was auf die Stabilität des Komplexes hinweist. Diese Ergebnisse unterstreichen das Potenzial von GA4 A1 als potentes antimikrobielles Mittel gegen E. coli.
Verma et al. (Do,) studierten diese Frage.
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