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Ziele: Die sonographischen Merkmale von Gallenblasenpolypen mit einer Größe von ≥7 mm zu beschreiben, wobei der Schwerpunkt auf der Echogenität liegt, diese mit der chirurgischen Pathologie abzugleichen, sofern verfügbar, und die Stabilität in der Größe über die Zeit zu bewerten. Methoden: Diese retrospektive Studie verwendete eine Anwendung zur Verarbeitung natürlicher Sprache, um Ultraschallberichte (US) zwischen dem 1. Januar 2012 und dem 31. Dezember 2020 zu durchsuchen, die die Wörter „Gallenblasenpolyp“ oder „Polypen“ enthielten. Berichte wurden überprüft, um Polypen ≥7 mm zu identifizieren. Die am hyperechoischen Komponenten der Polypen wurden mit der benachbarten Innenwand der Gallenblase verglichen und in mehr echogen, isoechogen und weniger echogen kategorisiert. Weitere sonographische Merkmale wie Heterogenität, sessile Konfiguration, Vaskularität, Multiplikation, Vorhandensein von Gallensteinen und Wandverdickung wurden dokumentiert. Chirurgische Pathologieberichte wurden sofern verfügbar überprüft. Polypen bei nicht-chirurgischen Patienten mit ≥48-monatiger US-Nachbeobachtung und einem Wachstumsraten von ≤1 mm/Jahr wurden als gutartig charakterisiert. Klinische Ergebnisse wurden bis zum 31. Dezember 2023 verfolgt. Ergebnisse: Die Überprüfung von 4897 Berichten ergab 550 Berichte bei 450 Patienten mit Polypen ≥7 mm. Chirurgische Pathologieberichte waren bei 22,0 % (99/450) der Patienten verfügbar; 96 (97 %) hatten nicht-neoplastische Ursachen und 3 (3,0 %) neoplastische. Es gab keine Malignome. Alle neoplastischen Polypen und 56,1 % (87/155) der nicht-neoplastischen Polypen wiesen Komponenten auf, die echogener waren als die benachbarte Innenwand. Es gab keine Todesfälle im Zusammenhang mit den Polypos. Schlussfolgerungen: Der Großteil der Gallenblasenpolypen ist gutartig. In unserer großen Serie von Gallenblasenpolypen haben wir festgestellt, dass eine erhöhte Echogenität ein unspezifisches Merkmal ist, das bei etwas mehr als der Hälfte der gutartigen, aber auch bei allen neoplastischen Polypen gefunden wurde. Unsere Ergebnisse unterstützen die aktuellen wissenschaftlichen Konsensrichtlinien der Gesellschaft der Radiologen in der Ultraschalluntersuchung.
Chai et al. (Mon,) untersuchten diese Frage.