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Zusammenfassung Ziel Episodische Gedächtnis- und inhibitorische Kontrolldefizite sind unter Personen mit leichter kognitiver Beeinträchtigung (MCI) weit verbreitet. Diese Defizite wurden mit schlechterem Funktionieren in Verbindung gebracht; jedoch variiert die prädiktive Nützlichkeit spezifischer kognitiver Defizite. Wir untersuchten, ob Defizite beim episodischen Gedächtnis und bei der inhibitorischen Kontrolle mit schlechterer körperlicher Aktivität und Lebenszufriedenheit bei Personen mit wahrscheinlichem MCI (pMCI) verbunden sind. Methode Die Studie umfasste 79 pMCI und 79 individuell angepasste Kontrollen (HC), die an der Human Connectome Project - Aging Studie teilnahmen. Die Gruppen wurden basierend auf MoCA-Werten bestimmt (pMCI ≤23; HC ≥ 26). Die Teilnehmer führten während der funktionellen MRT die Go/No-go (GNG) und Face Name (FNT) Aufgaben durch. Es wurden Assoziationen zwischen GNG False Alarms (GNG FA) und FNT Recognition Accuracy (GNG RA) Werten sowie dem International Physical Activity Questionnaire (IPAQ) und den PROMIS General Life Satisfaction (GLS) Selbstberichten untersucht. Ergebnisse Die pMCI-Gruppe zeigte im Vergleich zu den HC Defizite in den GNG FA (t (152.17) = −1.26, p = 0.05) und FNT RA (t (85.78) = 13.72, p < 0.05). Hierbei zeigte sich jedoch, dass die Interaktion dieser kognitiven Aufgaben die IPAQ prädizierte (∆R2 = 0.02, F(1, 78) = 3.74, p < 0.05). Schlussfolgerungen Trotz der Bestätigung kognitiver Defizite sind deren Auswirkungen auf das Funktionieren komplex. Daher können MCI-Defizite im Screening erkannt werden, bevor sie das Funktionieren deutlich beeinträchtigen, was die Nützlichkeit von Screenings zur Erleichterung effektiverer früher Interventionen unterstreicht.
Fleischmann et al. (Thu,) untersuchten diese Frage.