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Trotz umfassender Fortschritte in der Krebsforschung bleibt Glioblastom (GBM) ein sehr lokal invasiver und somit herausfordernder Tumor zu behandeln, mit einer schlechten medianen Überlebenszeit. Tumorzellen remodellieren ihre Mikroumgebung und nutzen die extrazelluläre Matrix, um Invasion und therapeutische Resistenz zu fördern. Wir zielen darauf ab zu bestimmen, wie GBM-Zellen Hyaluronsäure (HA) ausnutzen, um die Proliferation durch ligandenabhängige und ligandunabhängige Signalübertragung aufrechtzuerhalten. Wir verwenden Ansätze der Gewebezüchtung, um die dreidimensionale Tumormikroumgebung in vitro zu rekonstruieren, und analysieren dann Veränderungen im Stoffwechsel, in der Hyaluronsäuresekretion, in der Verteilung des molekularen Gewichts von HA sowie in der Aktivität von hyaluronsäuresynthetisierenden Enzymen (HAS) und Hyaluronidasen (HYAL) in einer Vielzahl von patientenabgeleiteten Xenograft-GBM-Zellen. Wir zeigen, dass endogene HA eine Rolle in der mitochondrialen Atmung und Zellproliferation auf tumoruntertypabhängige Weise spielt. Wir schlagen eine tumorspezifische Kombinationstherapie mit HYAL- und HAS-Hemmern vor, um die stabilisierende Rolle von HA in GBM-Zellen zu stören. Zusammengefasst werfen diese Daten Licht auf die dualen metabolischen und ligandenabhängigen Signalrollen von Hyaluronsäure im Glioblastom.
Neves et al. (Wed,) haben diese Frage untersucht.