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Ziel und Ansatz: Frühere Forschungen haben ergeben, dass Erfahrungen mit Obdachlosigkeit mit einer erhöhten Wahrscheinlichkeit der Beteiligung am Kinderschutzsystem verbunden sind, und umgekehrt. Es ist jedoch unklar, wie die Beteiligung am Kinderschutzsystem die Wohnstabilität von Familien während und nach ihrer Beteiligung beeinflussen kann. Ziel dieser Studie war es, die Wohnstabilität von Familien, die über einen längeren Zeitraum in Kontakt mit dem Kinderschutzsystem standen, besser zu verstehen. Um diese Frage zu untersuchen, haben wir administrative Daten aus dem Obdachlosenmanagementinformationssystem von Minnesota mit Daten der Sozialdienste des Ministeriums für menschliche Dienste verknüpft (z. B. Erhalt von Lebensmittelhilfe, Kinderbetreuung oder Wohnhilfe, Kinderschutz) für Familien, die zwischen 2019 und 2021 in Minnesota mit dem Kinderschutzsystem in Kontakt standen. Ergebnisse: Etwa ein Viertel der Familien, die mit dem Kinderschutzsystem in Kontakt standen, erlebte während ihrer Beteiligung an diesem System Obdachlosigkeit. Die Obdachlosenraten waren in den zwei Jahren vor und nach der Beteiligung am Kinderschutzsystem ebenso hoch. Obwohl ein großer Anteil der Familien vor und während ihrer Beteiligung am Kinderschutzsystem Obdachlosigkeit erlebte, sahen wir keinen Anstieg des Anteils der Familien, die nach ihrer Beteiligung am System Wohnhilfe erhielten. Schlussfolgerungen und Auswirkungen: Unsere Ergebnisse deuten darauf hin, dass die Beteiligung am Kinderschutzsystem und die durch diese Beteiligung bereitgestellten Ressourcen keinen signifikanten Einfluss auf die Erfahrungen von Obdachlosigkeit der Familien haben. Dies weist auf die Notwendigkeit einer engeren Zusammenarbeit zwischen dem Kinderschutzsystem und den Wohnungsdiensten hin, um effektivere Lösungen für Wohninstabilität bei Familien innerhalb des Kinderschutzsystems zu finden.
Johnson et al. (Di,) untersuchten diese Frage.
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