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Wir argumentieren, dass wirtschaftliche und politische Integration die politischen Präferenzen der Wähler in Richtung länderübergreifender Konvergenz führt. Anhand von Daten zu Wählerpräferenzen in 30 europäischen Demokratien von 1976 bis 2022 messen wir die Ähnlichkeit der Präferenzenverteilungen über Zeitperioden hinweg zwischen Staatspaaren und dokumentieren einen durchschnittlichen Anstieg der Ähnlichkeit in diesem Zeitraum. Anschließend modellieren wir diese Assoziationen statistisch und stellen fest, dass eine größere Ähnlichkeit und Komplementarität in der wirtschaftlichen Produktion sowie die Mitwirkung in der Europäischen Union und der Eurozone mit zunehmend ähnlichen Wählerpräferenzen verbunden sind. Diese Argumentation und Analysen erweitern unser Verständnis der politischen Implikationen der Globalisierung und bieten zudem eine theoretische und empirische Grundlage für zwei wachsende Literaturstränge: einerseits zur länderübergreifenden Diffusion der Strategien von Parteien und andererseits zu den politischen Implikationen makroökonomischer Stimuli wie Handelsstörungen oder Bankenkrisen.
Fortunato et al. (Mon,) haben diese Frage untersucht.
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