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Zusammenfassung Die akademische Medizin hat lange die Bedeutung von Vielfalt, Chancengleichheit und Inklusion im Streben nach gesundheitlicher Chancengleichheit anerkannt. Trotz dieser Anerkennung hat das klinische Lernumfeld (CLE) es schwer gehabt, ein gerechtes und integratives Ökosystem zu fördern, das vielfältige Lernende und Lehrkräfte unterstützt. Die Bemühungen zur Beseitigung von Rassismus in der Medizin stellen einen wichtigen Ansatz zur Unterstützung vielfältiger Lernender und Lehrkräfte im CLE dar, aber sie haben ihre beabsichtigte Wirkung nicht erreicht. Die Gründe für dieses Versagen sind komplex und könnten ein eingeschränktes Verständnis der Auswirkungen von Rassismus und einer fehlgeleiteten Überzeugung umfassen, dass das Wissen über erlittenes Leid von marginalisierten Gruppen ein ausreichender Antrieb für Veränderung ist. Um das Verständnis voranzutreiben und die Motivation zur Beseitigung rassistischer Systeme in der akademischen Medizin zu erhöhen, postuliert dieses Papier zwei Rahmenbedingungen: Interessenkonvergenz (IC) und Kritische Weißseinsforschung (CWS). IC behauptet, dass Rassengleichheit nur dann vorankommt, wenn sie mit den Interessen der Mehrheit übereinstimmt, während CWS untersucht, wie Weißsein als sozialer Konstrukt Macht und Privilegien aufrechterhält, oft zum Nachteil der weißen Individuen selbst. Mithilfe dieser Rahmenbedingungen erläutern die Autoren, wie Weißsein die Gesundheit von weißen Menschen negativ beeinflusst und den Zugang zur medizinischen Fakultät für einkommensschwache und einkommensmittelständische, erste Generation weißer Studierender behindert. Die Autoren verdeutlichen, wie Praktiken—wie patienten- und familienzentrierte Pflege sowie kompetenzbasierte medizinische Ausbildung—die darauf abzielen, die Pflege und medizinische Ausbildung für alle zu verbessern, vollständig mit den Grundsätzen der Vielfalt, Chancengleichheit und Inklusion (DEI) übereinstimmen und integraler Bestandteil sind. Die Autoren kommen zu dem Schluss, dass Rassismus und die Aufrechterhaltung von Weißsein Schaden sowohl den Mehrheits- als auch den marginalisierten Bevölkerungsgruppen zufügen, während die DEI-Prinzipien die Grundlage für bewährte Verfahren im CLE bieten und die Ergebnisse für alle verbessern.
Poitevien et al. (Fri.) haben diese Frage untersucht.
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