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Ziel: Kinder mit einer Geschichte des späten Sprechens erzielen weiterhin niedrige Durchschnittswerte im Spektrum der sprachlichen Begabung, während sie aufwachsen. Die meisten Forschungen zu den Ergebnissen von Late Talkern konzentrieren sich auf die gesprochene Sprache, was Fragen zur Rolle der nonverbalen Kommunikation bei Kindern mit einer Geschichte des späten Sprechens aufwirft. Die aktuelle Studie erweitert die Arbeiten zu den Ergebnissen von Late Talkern, indem sie die Nutzung von Gesten bei Kindern mit und ohne eine Geschichte des späten Sprechens untersucht. Methode: Vorschulkinder mit einer Geschichte des späten Sprechens (hLT, n = 16) und mit einer Geschichte des typischen Sprechens (hTT, n = 23) erzählten vier Geschichten basierend auf wortlosen Cartoons. Wir untersuchten ihre Gestennutzung, indem wir die Gestenhäufigkeit, Typen (deiktisch vs. repräsentativ) und die informationale Beziehung zwischen gesprochener Sprache und Gesten (redundant vs. nicht-redundant) kodierten. Wir nahmen an, dass hLTs Gesten als Kommunikationsmittel während des Erzählens rekrutieren würden, um ihre gesprochenen Sprachfähigkeiten zu ergänzen, und daher mehr Gesten und speziell mehr repräsentative und nicht-redundante Gesten verwenden würden. Ergebnisse: Beide Gruppen verwendeten während der Erzählaufgabe Gesten. Wir fanden jedoch keine signifikanten Unterschiede zwischen hLTs und hTTs hinsichtlich der Gestenhäufigkeit, des Typs oder der informationalen Beziehung zur gesprochenen Sprache. Schlussfolgerung: Gestik scheint ein allgegenwärtiges Kommunikationsmittel zu sein, das neben der gesprochenen Sprache von Vorschulkindern mit und ohne eine Geschichte des späten Sprechens verwendet wird. Unsere Ergebnisse deuten darauf hin, dass eine Geschichte des späten Sprechens die Gestennutzung mit 4 Jahren nicht zuverlässig vorhersagt. Schlüsselwörter: Gestik, nonverbale Kommunikation, Geschichte des späten Sprechens, Sprachverzögerung, Kommunikationsergebnisse, Vorschule.
Standley et al. (Freitag) haben diese Frage untersucht.