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Die Exposition am Arbeitsplatz gegenüber Diisocyanaten wie 4,4'-Methylen-Diphenyl-Diisocyanat kann zu berufsbedingtem Asthma (MDI-OA) führen, und die zugrunde liegenden biologischen Wege werden weiterhin erforscht. Obwohl Unsicherheit besteht, unterstützen Beweise die Hypothese, dass die dermale Exposition gegenüber MDI eine wichtige Rolle bei der Entwicklung von MDI-OA spielt. Die Genexpression, Proteomik und Informatik-Tools wurden genutzt, um Veränderungen in der Expression von RNA und Protein in kultivierten humanen HEKa-Keratinozytenzellen nach der Exposition gegenüber Konjugaten von MDI mit Glutathion (MDI-GSH) zu charakterisieren. Die RT-qPCR-Analyse mit einem Panel von 39 Kandidatenprimern zeigte, dass 9 Kandidatengene hochreguliert und 30 unverändert waren. Die HPLC-MS/MS-Analyse des HEKa-Zelllysats identifizierte 18.540 Proteine in allen Proben. Sechzig Proteine zeigen statistisch signifikante differentiell exprimierte Werte in exponierten Zellen, von denen einige auf eine Aktivierung von Immun- und Entzündungswegen hindeuten. Die Ergebnisse unterstützen die Hypothese, dass dermale Expositionen das Potenzial haben, eine wichtige Rolle bei der Entwicklung von MDI-OA zu spielen. Darüber hinaus deuten proteomische und genexpressionsbezogene Daten darauf hin, dass mehrere Immun- (adaptiv und angeboren) und Entzündungswege an der Entwicklung von MDI-OA beteiligt sein könnten.
Law et al. (Thu,) untersuchten diese Frage.
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