Key points are not available for this paper at this time.
Die molekulare Quellverfolgung (MST) kann die Gesundheit der Gemeinschaft verbessern, indem sie die Identifizierung der Quellarten von fäkaler Bakterienkontamination in Gewässern ermöglicht. Die weit verbreitete Anwendung dieser Methode im großen Maßstab wird jedoch durch die Kosten kommerzieller Extraktionskits und das technische Fachwissen, das zu ihrer Nutzung erforderlich ist, behindert. Wir haben eine einfachere, hocheffiziente, skalierbare, zugängliche und semi-quantitative Methode zur Extraktion von DNA aus Umweltwasserproben durch Wärme-Lyse entwickelt. Nach dem Filtern der Wasserproben auf eine Polycarbonatmembran wird die Membran in AE-Puffer suspendiert, erhitzt und dann zentrifugiert. Der flüssige Überstand wird dann direkt in der quantitativen PCR (qPCR) Analyse verwendet. Unsere Filter-Erhitzen-Zentrifugieren (FHS) Extraktionsmethode wurde dann mit einem kommerziellen DNA-Extraktionskit (Qiagen DNeasy) verglichen. Die FHS-Extraktion ergab im Durchschnitt 5,1-mal mehr DNA als das traditionelle Extraktionskit. Darüber hinaus war die langfristige Stabilität im Vergleich zur Kit-Extraktion über einen Zeitraum von fünf Wochen identisch. Außerdem betragen die Kosten pro FHS-Extraktion ungefähr 0,05 pro Probe und erfordert 15 Minuten, während die typische Kit-Extraktion ungefähr 4,48 pro Probe kostet und 50 Minuten in Anspruch nimmt. Die vorgeschlagene Extraktionsmethode ermöglicht eine effiziente und kostengünstige Verarbeitung von Wasserproben, was wiederum die Barrieren für die Umsetzung von MST-Techniken reduziert.
Reichler et al. (Mittwoch) haben diese Frage untersucht.