Key points are not available for this paper at this time.
Zusammenfassung Das kleine G-Protein Arf1 wurde als selektiver Unterstützer von Krebsstammzellen (CSCs) identifiziert, was es zu einem attraktiven Ziel für die Krebstherapie macht. Die bisherigen Arf1-Inhibitoren haben jedoch aufgrund ihrer hohen Toxizität und geringen Spezifität ein begrenztes Translation-Potenzial. In dieser Studie werden zwei neue potente kleine Molekülinhibitoren von Arf1, die als DU101 und DU102 identifiziert wurden, für die Krebstherapie vorgestellt. Präklnische Tumormodelle zeigen, dass diese Inhibitoren eine Kaskade des Alterns bei CSCs auslösen und die anti-tumorale Immunität in Mauskrebs- und PDX-Modellen verbessern. Durch Einzelzellsequenzierung wird die Umgestaltung des tumorassoziierten Immunmikroumfeldes, das durch diese neuen Arf1-Inhibitoren induziert wird, analysiert, und ein Anstieg der tumorassoziierten CD8+ CD4+ doppelt-positiven T-Zellen (DPT) wird identifiziert. Diese DPT-Zellen zeigen überlegene Merkmale aktiver CD8 einfach-positiver T-Zellen und einen höheren Prozentsatz von TCF1+PD-1+, charakteristisch für stammlike T-Zellen. Die Häufigkeit von tumorinfiltrierenden stammlike DPT-Zellen korreliert mit einer besseren ereignisfreien Überlebensrate (DFS) bei Krebspatienten, was darauf hindeutet, dass diese Inhibitoren eine neuartige Strategie für die Krebsimmuntherapie bieten können, indem sie das kalte tumorassoziierte Immunsystem in ein heißes umwandeln und somit die Möglichkeiten der Immuntherapie bei Krebspatienten erweitern.
Wang et al. (Di,) haben diese Frage untersucht.