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Zusammenfassung: Helikale Foldamere haben in den letzten Jahrzehnten viel Aufmerksamkeit erregt, da sie bestimmten Biomakromolekülen ähneln und Potenzial in so unterschiedlichen Bereichen wie Pharmazie, Katalyse und Photonik besitzen. Verschiedene Forschungsgruppen haben erfolgreich die rechte oder linke Händigkeit dieser Oligomere kontrolliert, indem sie stereogene Zentren durch kovalente oder nicht-kovalente Chemie einführten. Dennoch bleibt die Entwicklung helicalstruktureller Materialien, deren Händigkeit reversibel umgeschaltet werden kann, eine große Herausforderung für Chemiker. Bis heute wurde ein solches Ergebnis nur mit lichtempfindlichen einzelsträngigen Foldameren berichtet. Hier zeigen wir, dass das Anbringen eines unidirektionalen Motors an Foldamersträngen eine relevante Strategie darstellt, um i) den einzelnen oder doppelten helikalen Zustand eines Foldamers zu kontrollieren, ii) den chiral induzierenden Prozess vom Motor zu den helicalsträngigen zu aktivieren und iii) die Händigkeit doppelhelicaler Strukturen durch photochemische und thermische Stimulationen auszuwählen.
Aidibi et al. (Tue,) untersuchten diese Frage.
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