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Zusammenfassung Eine große Helianomalie im Mantel und separate Bereiche mit hohen Wärmeflüssen sind die vorherrschenden Manifestationen bimodaler magmatischer Aktivität im Milford Valley. Die Helianomalie im Mantel (1,9–2,6 R/Ra) erstreckt sich über 270 km² und ist in zwei getrennte Bereiche unterteilt: ein kaltes flaches Grundwassersystem und hochtemperaturhydrothermale Aktivität. Die Zone anomalem Wärmefluss deckt >100 km² ab und ist ebenfalls in zwei benachbarte Bereiche unterteilt, die hydrothermale Aktivität in den Roosevelt Hot Springs (RHS) (3–7 W/m²) und leitenden Wärmefluss (100–180 mW/m²) umfassen. Während der Wärme- und Heliumtransfer an den RHS gekoppelt ist, sind Wärme- und Heliumtransfer im benachbarten kalten Grundwassersystem im Westen entkoppelt. Sowohl die Helium- als auch die geothermischen Anomalien werden auf kürzliche mafische-felsische magmatische Intrusionen von >400 km³ zurückgeführt, jedoch zeigt die Abwesenheit vulkanischer Eruptionen <500.000 Jahre, dass Magmen vor dem Aufstieg auf flaches krustales Niveau <10 km Tiefe stagnieren. Tiefere Magmatismen erzeugen einen felsischen Schmelze, von dem angenommen wird, dass er für die weit verbreitete und nahezu einheitliche Bandbreite verdünnter Heliumwerte im Mantel verantwortlich ist. Eine dicke und undurchlässige Masse aus kristallinem granitischem Grundgestein auf mittlerer Krustentiefe teilt den Aufstieg des Mantelheliums in separate Fließpfade. Es kann auch den Aufstieg des lästigen Magmas behindern, welches thermische Energie speichert, die partielle Schmelze, langsame Abkühlung und die Entwicklung eines dicken thermischen Aureols ermöglicht. Die Aufteilung der konvektiven und leitenden thermischen Regime und unabhängige Fließpfade, die tief abgeleitetes Helium liefern, kennzeichnen die Entwicklung eines großen, langlebigen magmatisch verbundenen geothermischen Systems.
Simmons et al. (Sun,) haben diese Frage untersucht.