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Zusammenfassung Ziel Die Erfahrungen von Pflegekräften bei der Arbeit mit Suizidprävention und der Bewertung des Suizidrisikos in der Pflege älterer Menschen zu beschreiben. Hintergrund Suizid ist ein Problem unter älteren Menschen weltweit. Risikofaktoren für Suizid sind unter anderem Depression, Krankheit und Schmerz sowie das Gefühl von Isolation. Pflegekräfte haben wertvolle Erfahrungen in der Suizidprävention und Risikobewertung. Diese Studie kann aufzeigen, was notwendig ist, um die psychische Gesundheit älterer Menschen zu fördern, was in früheren Forschungen teilweise übersehen wurde. Methoden/Design Es wurde eine deskriptive qualitative Studie durchgeführt. Zehn Pflegekräfte, die in der Pflege älterer Menschen in vier verschiedenen Gemeinden arbeiten, wurden interviewt. Eine konventionelle Inhaltsanalyse wurde zur Auswertung der Daten verwendet. Ergebnisse Trotz Mängeln in den Richtlinien berichten Pflegekräfte von der Durchführung von Suizidrisikobewertungen und Suizidprävention auf ähnliche Weise. Die Bedeutung, den Patienten Zeit zu geben, wird betont, obwohl Zeit genau das ist, was zu fehlen scheint. Fazit Durch die Auseinandersetzung mit den Erfahrungen der Pflegekräfte werden wichtige Aspekte hervorgehoben, die weiterer Aufmerksamkeit bedürfen. Pflegekräfte sollten nach suizidalen Gedanken fragen, auch wenn ältere Personen solche Gedanken nicht ausdrücklich äußern. Normaler Alterungsprozess muss verstanden und bei Bewertungen berücksichtigt werden. In dieser Arbeit ist Zeit wichtig. Patient*innen- oder öffentliche Beteiligung Die Ergebnisse wurden durch Interviews mit Pflegekräften in der Altenpflege mitproduziert. Berichtsmethode Die Studie wurde in Übereinstimmung mit den konsolidierten Kriterien für die Berichterstattung qualitativer Forschung (COREQ) durchgeführt. Implikationen für die Praxis Der Umgang mit älteren Menschen, die möglicherweise den Verlust geliebter Menschen erlebt haben, und die Auseinandersetzung mit den eigenen Fähigkeiten im Kontext des alternden Körpers stellen erhebliche Herausforderungen für die Pflege dar, die die Fähigkeit erfordert, diese komplexen Fragen geschickt zu navigieren und anzusprechen.
Eriksson et al. (Sun,) haben diese Frage untersucht.
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