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Einführung Trotz Verbesserungen in der perinatalen Versorgung bleibt die bronchopulmonale Dysplasie (BPD) eine erhebliche Herausforderung, insbesondere bei kleineren und frühgeborenen Säuglingen. Die frühe Erkennung schwerer BPD kann die Behandlungsergebnisse verbessern. Diese Studie zielt darauf ab, die Korrelation zwischen dem Sauerstoffsättigungsindex (OSI) und schwerer BPD/Tod bei Frühgeborenen zu evaluieren, mit einem Fokus auf den prädiktiven Wert des OSI. Methoden In dieser retrospektiven Beobachtungsstudie wurden Säuglinge mit einem Gestationsalter von weniger als 30 Wochen, die entweder invasive oder nicht-invasive mechanische Beatmung benötigten, einbezogen. Beatmungseinstellungen und OSI-Werte wurden an den Lebenstagen 3, 7, 14, 21 und 28 erfasst. Die Korrelationen zwischen postnatalen OSIs und Ergebnissen wie Tod oder schwerer BPD wurden mithilfe der multivariaten logistischen Regression analysiert. Ergebnisse Von den 210 geeigneten Säuglingen starben 61 (29%) oder wurden mit schwerer BPD diagnostiziert. In unserer Studie waren die OSI-Werte bei Frühgeborenen mit schwerer BPD/Tod im Vergleich zu denen ohne schwere BPD an den postnatalen Tagen 14, 21 und 28 signifikant höher, mit Mittelwerten von 5,6, 4,4 und 3,5. Die OSI-Werte mit der höchsten Sensitivität und Spezifität wurden ebenfalls an den postnatalen Tagen 14, 21 und 28 mit Cut-off-Punkten von 5,4, 4,9 und 2,4 gefunden. Schlussfolgerungen Diese Studie zeigte, dass die Sensitivität und Spezifität des OSI zur Vorhersage schwerer BPD/Tod an den postnatalen Tagen 14, 21 und 28 am höchsten waren. Wir haben gezeigt, dass die Berechnung des OSI, ein nicht-invasives klinisches Werkzeug, schwere BPD/Tod bei vor 30 Wochen geborenen Säuglingen bereits am 14. Lebenstag vorhersagen kann.
Özdemir et al. (Sat,) untersuchten diese Frage.
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